Robin Gosens Eltern

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Robin Gosens Eltern:- Robin Everardus Gosens (* 5. Juli 1994 in Emmerich am Rhein) spielt Fußball. Er kam 2017 zu Atalanta Bergamo und debütierte 2020 für die deutsche Nationalmannschaft. An Tagen wie diesen wird man zum neuen Nationalliebling. “Das Telefon ist heute Nacht explodiert”, sagt Gosens. Das Risiko, nicht nur Flanken von Kopfballtoren zu entfernen, steigt. Aber Gosens hat einen großen Vorteil: Er ist 26 und hat viel Lebenserfahrung.

Während Jamal Musiala mit 17 sein Bundesligadebüt und mit 18 sein Nationalmannschaftsdebüt gab, spielte Gosens für die U19 des VfL Rhede in der Niederrhein-Liga. Welch ein Glück, dass ihn ein Vitesse Arnheim Scout entdeckt und in die niederländische Eredivisie gebracht hat. Restalkohol. Er ist einer der erfolgreichsten EM-Vorbereiter. Robin Gosens ist Jogi Löws Allzweckwaffe auf der linken Seite. Der 26-jährige Linksfuß ist bereit, das nächste Kapitel in seiner außergewöhnlichen Etage zu schreiben, die ihn vom ländlichen Nordrhein-Westfalen in den Profifußball führte. Ein Stockwerk, das seine Eltern nie verstehen werden.

Auch hier musste wie in den vergangenen Jahren zuerst einer entlassen werden. Das MOPO Holger Gosens in Elten, nahe der niederländischen Grenze, wird immer beschlagnahmt. “Es als emotional zu beschreiben, ist unzureichend”, sagt er. „Als wir da saßen, ging uns Robin die ganze Zeit durch den Kopf. Vor fünf, sechs Jahren schien es unmöglich. Und jetzt sehen Sie, wie Ihr Sohn für Deutschland spielt. Die Tränen kullerte bei der Hymne.“

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Weg. Jetzt eine Legende. Geboren in Elten, lebenslanger Schalke-Fan. Als Jugendspieler passabel, aber sang- und klanglos im Probetraining von Borussia Dortmund. Dann sieht ein Scout aus dem nahegelegenen Arnheim Gosens und bringt ihn nach Vitesse in Holland. Es geht nur ums Timing. Arnheim, Dordrecht, Almelo. Drei Jahre Atalanta Bergamo und Serie A. Jetzt rufen die großen Vereine, Bayern, Juventus und Manchester City. Also die EM.

Und er hat immer noch Manieren. Als Gosens am Montag gegen Lettland (7:1) in Führung ging, stürmte er nach Tribüne, wo seine Eltern, Schwester und Freunde saßen. Sie konnten ihren Robin endlich bei einem Länderspiel bejubeln, was bisher wegen Corona unmöglich gewesen war. Dann ein Tor in Düsseldorf. „Manchmal muss man die Augen zusammenkneifen, um zu sehen, dass alles stimmt“, sagt Gosens Vater Holger.